Gemeinsam durch drei Jahrzehnte PRAXISFELD

2022 konnte PRAXISFELD auf eine Firmengeschichte von 30 Jahren zurückblicken. Wir haben aus Anlass des Jubiläums eine große Zukunftstagung an unserem Büro- und Tagungsort in Remscheid-Lennep mit Kund:innen und Gästen veranstaltet und den Abend in unserem Firmengarten ausklingen lassen.

Außerdem haben wir viele Wegbegleiter:innen aus 30 Jahren PRAXISFELD gefragt, was sie rückblickend mit PRAXISFELD verbinden. Die Resonanz war großartig und wir sind dankbar über die vielen netten Worte, von denen wir einige hier mit etwas Stolz veröffentlichen.

Viel Spaß beim Lesen.

Videobotschaften

Videobotschaft von VÖB-Service GmbH

Videobotschaft von Sascha Poddey, Geschäftsführer, music4friends entertainment GmbH

Videobotschaft von Andreas Vondran, Vorstand, WOGEDO

Videobotschaft von Sven Scharr, damals Geschäftsführer, Touchmore GmbH

Frank vom Endt, damals: Geschäftsführer, MÜHLHAUSE GmbH

* PRAXISFELD? Einfühlsame Kopfbefreier
* Nachdenklichkeitsanreger
* Reflektoren
* Canvas kann was
* Orientierungsgeber
* Strukturatoren
* Verkopft?
* Pragmatisch!
* Zukunftsorientierer
* Perspektivwechsler
* Kontroversenauflöser
* Anwendungsberater in FELD und PRAXIS
* Paradoxatoren (erkannt, erklärt und aufgelöst)
* Transformationskatalysatoren
* Veränderungsbegleiter
* Sinnstifter
* Humorvoll obwohl "typisch bergisch"
* Strategieverknüpfer
* stets POSITIV
* Agilitätsverteiler
* Innovationsanschieber
* Wahrnehmungsfilteradjustanten
* Designdenker
* Herzlichkeitsspender
* Kurz: eine gute Wahl

Mark Keuthen, damals: Geschäftsführer eines Kolping-Berufsbildungswerkes und Mitglied im Vorstand des Kolpingwerkes Deutschland

Mit PRAXISFELD verbinden mich zwei konkrete Zusammenarbeitsprojekte in unterschiedlichen Kontexten. In einem Zukunftsprozess für einen bundesweiten großen katholischen Verband, dem Kolpingwerk Deutschland, durfte ich als ehrenamtliches Bundesvorstandsmitglied eine Zeit lang mitwirken und erlebte mit David Agert von PRAXISFELD, wie er mit seiner hohen Kompetenz diesen Prozess designed und gemanagt hat.

Hauptberufliche und ehrenamtliche Mandatsträger in die Diskussion über Zukunftsfragen zu führen, ergebnis- und zielorientiert die einzelnen Prozessschritte zu bearbeiten und schließlich in regionalen Foren und in ein abschließendes zentrales Bundesforum mit konkreten Beschlussfassungen münden zu lassen, hat mich beeindruckt und mir die professionelle Arbeitsweise veranschaulicht. In einem Organisationsentwicklungsprozess für eine Einrichtung der stationären Berufsausbildung konnte ich mit David Agert im beruflichen Kontext die guten Erfahrungen fortsetzen.

Dieses andere Setting in einem Changemanagement verankerten Unternehmens-OE-Prozesses war ebenfalls geprägt von einer positiven Grundhaltung als Berater in einem herausfordernden Umfeld. Methodenreich gestaltete PRAXISFELD einen guten Prozessverlauf, der die über die Hierarchie- und Funktionsebenen hinweg beteiligten Personen in bester Weise abgeholt hat und für die Gesamtbelegschaft notwendige Veränderungsnotwendigkeiten aufzeigte. Coachingelemente zur Selbstreflexion meiner eigenen Handlungsebenen als Mensch und als Geschäftsführung habe ich sehr gerne genutzt, weil sie passend und sehr hilfreich waren.

Ganz herzliche Glückwünsche spreche ich PRAXISFELD zum 30 jährigen Geburtstag aus und wünsche weiterhin viel Leidenschaft und Erfolg für die Aufgaben.
Auf die nächsten 30 Jahre!

Daniel Stevens, damals: Personalentwickler in einem Pharmaunternehmen

Zwischen 2005 und 2011 habe ich als Personalentwickler intensiv mit PRAXISFELD – in Person mit Herrn Agert - zusammengearbeitet. Der Einstieg war damals der Outdoor-Bereich im Rahmenprogramm unserer Führungs- und Entwicklungsprogramme. Aufgrund der gewachsenen, vertrauensvollen Kooperation hat sich PRAXISFELD auf ganz natürliche Art und Weise aus der Nische Outdoor, zu einem Komplettanbieter rund um das Thema Team- und Führungskräfteentwicklung für meinen damaligen Arbeitgeber entwickelt. 2011 habe ich das Unternehmen verlassen, aber PRAXISFELD nie wirklich aus den Augen verloren.

Die Entwicklung habe ich interessiert verfolgt, weil ich die Zusammenarbeit in sehr positiver Erinnerung habe. Was für mich typisch PRAXISFELD ist, dass Sie den Kontakt gehalten haben, obwohl seitdem keine gemeinsamen Projekte mehr entstanden sind. Es fühlt sich ein bisschen so an wie mit einem Studienfreund mit dem man eine intensive Zeit erlebt hat und schöne gemeinsame Erinnerungen teilt.
Alles Gute zum 30. Geburtstag!

Silke Engelke, selbstständige Organisationsentwicklerin und Achtsamkeitslehrerin

Seraphine Petersen, Praktikantin 2021

PRAXISFELD zeichnet sich für mich dadurch aus, dass es systemische Haltungen wirklich lebt. Sei es in Lernräumen, in der Auseinandersetzung über einen Auftrag oder in teaminternen Reflexionsräumen. Diese Bereitschaft, neben dem Tun zu reflektieren und nachzudenken, schätze ich sehr! Und auch als erste „Teil-Remote-Praktikantin“ war es sehr spannend: Viele Fragen, die sich auf technischen oder organisatorischen Wegen ergeben haben – „Wie funktioniert Praktikum eigentlich online?“ – und das gemeinsame Finden kreativer Lösungen.

Aus meiner Sicht hat das vor allen Dingen so erfolgreich funktioniert, weil die Menschen des PRAXISFELD-Teams ihre Rollen als Mentor*innen ernst nehmen: Wissen weitergeben, für Fragen bereitstehen und sich selbst gerne Impulse geben lassen.

Vielen Dank für die schöne Zeit und alles Gute für die kommenden 30 Jahre!

Janine Opalka, Praktikantin 2019

PRAXISFELD!

PRAXISFELD ist nicht nur eine systemische Organisationsberatung, sondern ein Ort, an dem die Selbstentfaltung angeregt wird.
Im Jahr 2019 hatte ich die Möglichkeit, während meines Praktikums bei PRAXISFELD hineinzuschnuppern.

In dieser Zeit habe ich meine Skills erweitert und verwende die Inhalte sowie vielfältigen Denkweisen weiterhin in meinem jetzigen Beruf als Fachberaterin. Danke Euch - Ihr habt mich sowie meine Arbeitsweise bereichert! Ich wünsche Euch alles Gute zum 30. Geburtstag und freue mich, auf die weitere Zusammenarbeit!

Janine Opalka, Fachberaterin für Arbeitsmarktpolitik und Jugendsozialarbeit AWO Westliches Westfalen e.V.

Jorrit Knief, Praktikant 2017

30 Jahre Praxisfeld – und ich war dabei – Teilweise ;)

Liebes Praxisfeld-Team,
Herzlichen Glückwunsch zum 30. Geburtstag!

Meinen ersten Kontakt als Wegbegleiter mit euch, hatte ich Anfang 2012 im Rahmen eines Schulpraktikums. Während der drei Wochen durfte ich bereits einige spannende Projekte verfolgen und kleine Aufgaben übernehmen. Euer Konzept und besonders die Zusammenarbeit hat mich dabei so sehr fasziniert, dass ich fünf Jahre später nochmal für drei Monate wieder gekommen bin. Während das erste Praktikum noch eine reine Schnupperphase darstellte, war der zweite Aufenthalt passend zu meinem Studium im Bereich International Business.

Ob kommunikativ, strategisch oder im Bereich Design-Thinking, innerhalb meines Praktikums konnte ich verschiedenste Bereiche kennenlernen und habe sehr viel für meine eigene Entwicklung mitgenommen. Was mich jedoch besonders fasziniert ist die anhaltende Wertschätzung und der persönliche Kontakt. Ob eine Einladung zum Firmenlauf oder zur Einweihung ins neue Büro, ich habe mich immer sehr über die Einladungen und besonders persönlichen Nachrichten gefreut. Auch in Zukunft hoffe ich, dass dieser Kontakt nicht verloren geht und ich auch inhaltlich nochmal etwas lernen oder zurückgeben darf.

Bleibt so wie ihr seid und feiert gemeinsam euren 30. Geburtstag! Alles Gute für die Zukunft.
Euer Jorrit

Mark Heckes, Geschäftsführer, complingua GmbH

Praxisfeld wird 30 Jahre
Erst selbst zusammengeschraubte PCs, dann Server und jetzt die Cloud: Vom ersten Tag an durfte ich mich, zunächst alleine, später gemeinsam mit meinem Mitarbeiter-Team, um die IT-Ausstattung von Praxisfeld, damals noch „Abenteuer Praxisfeld“, kümmern. Und das seit nunmehr 30 Jahren. Genau wie Praxisfeld selbst, ist auch die Informationstechnik einem ständigen Wandel ausgesetzt. Und wir waren gemeinsam immer vorne mit dabei.

So haben wir im Jahre 2000 die „Cloud“ fast 20 Jahre vorher vorweggenommen, mit einem Softwareprodukt namens „Intraline“. Ein webbasiertes Customer-Relationship-Management (CRM) von einer Firma aus Hamburg, heute würde man Start-Up dazu sagen.

Mir war klar: „Das wird die Zukunft, das ist genau richtig für Praxisfeld“. Und Praxisfeld hat mir vertraut. Und Geld ausgegeben. Aber, es war einfach zu früh: Die Technik war nicht ausgereift, die Software hatte viele Fehler, es hat nie funktioniert. Heute lachen wir über diesen Reinfall. Aber unzählige erfolgreiche Projekte später muss ich mir immer noch bei jedem neuen IT-Vorschlag, den ich mache, anhören: „… ist aber nicht wieder so ein Intraline?“ Ich bedanke mich für 30 Jahre vertrauensvolle Zusammenarbeit, geprägt von einer großen gegenseitigen Wertschätzung, und wünsche uns gemeinsam noch viele tolle Aufgaben.

Volker Schächtele, Geschäftsführer, DyaDesign

Nicht kurz auf den Punkt gebracht …
Wenn ich über PRAXISFELD schreibe, geht das nicht ohne eine große Portion Nostalgie. Weil auch mein Berufsweg eng mit Praxisfeld verwoben ist. Und das braucht seine Zeichen. Ich lernte Holger Schlichting ein oder zwei Jahre nach Gründung von PRAXISFELD kennen. Schon als er damals davon erzählte, klang es nach einer Vision – einem Lebenswerk. Ich fand das großartig und war fasziniert von diesem Geist. Lässt man sich nicht gerne anmerken in dem Alter damals … bei einem Kumpel. Jetzt kann ich mich ja outen.

Als Grafik-Designer auf dem Weg in die Selbständigkeit konnte ich ihm und seinen KollegInnen in einzelnen Fragestellungen und Projekten helfen. Dann irgendwann das Logo formal für die Welt da draußen zurecht machen. PRAXISFELD entwickelte sich, verformte sich. Es brauchte Mappen, Folder, Visitenkarten, um diese Metamorphose für Kunden und Partner nachvollziehbar zu machen. Dann die Website, und – weil sich irgendwann die Unternehmensstruktur geändert hatte – deren Relaunch. Und – weil dann Unternehmenszweige abgetrennt wurden – wieder ein Relaunch … dann kam mit CMS eine neue Web-Technologie … Relaunch … kaum ein Kunde, der in dieser Taktung Schritt hält.

Die Formensprache des Corporate Designs spiegelt auch viel vom Selbstverständnis PRAXISFELDs wider. Man war anfangs vorwiegend im Outdoor- und Freizeitbereich aktiv. Da fanden wir als Motiv für die Website einen Ast mit Zweigen und Blättern zur Darstellung der UnternehmensZWEIGE! Wer darin eine plumpe Metapher sieht, hat … recht. Trotzdem. Es sah ästhetisch gut aus und passte zum Outdoortraining-Aspekt. Und hielt sich lange. Allmählich der Weg in Richtung Systemischer Organisationsberatung, die immer größeres Gewicht bekam. Dann Jahre kontinuierlicher Selbstreflexion und daraus folgender Erneuerung. (Und dabei immer den Laden am Laufen halten!).

Diese Entwicklung hat unwillkürlich auch das Design immer mehr strukturiert, weiter abstrahiert. Dabei kamen von PRAXISFELD entscheidende Impulse, Ideen oder manchmal auch vollendete Tatsachen. Man spürt auch als Außenstehender: da wird an sich selbst gearbeitet – mit sich gerungen. Das Erscheinungsbild wurde mit geometrischen Formen universeller, klarer und sollte dennoch unverwechselbare Akzente behalten. Einstweiliger Höhepunkt ist die ehrenhafte Entlassung des alten Dreiecks als Logo aus dem Dienst. Und es hat sehr gute Dienste geleistet; war aber irgendwann auf verlorenem Posten inmitten der stilgebenden Farbkacheln. PRAXISFELD hat sich geändert, ändert sich weiter, bleibt offen und ist mittlerweile im ZEIT:RAUM gelandet.

Ein kurzer Einschub; weil ich ja Nostalgie angekündigt hatte: Ich konnte diese jahrzehntelange Entwicklung mit kurzen Unterbrechungen als sogenannter Lieferant oder Dienstleister – besser aber: als Partner – mitverfolgen, mitgestalten, begleiten, prägen und mich prägen lassen. Das ist – bei angemessener Rührung – eine Ehre und ein großes Glück. Und ich bedanke mich für das Vertrauen und manchmal die Nachsicht. Doch zurück zum Geburtstagskind.

Als Sparringspartner von  – meistens – David Agert (und er als meiner) hatte sich von Beginn an eine »dialogische Synergie« entwickelt (um mal ein Neuwort ins Spiel zu bringen, das der praxisfeldschen Schöpfungsschmiede entsprungen sein könnte).

Und in unserer Zusammenarbeit zeigt sich, wie PRAXISFELD auch intern agiert: zielorientiert UND ergebnisoffen. Das geht wohl. Viel Try und ein bisschen Error. Mit stetig wachsenden Anteilen professioneller Abläufe. Seit Jahren schon.
Die werden immer besser. Wo soll das hinführen …?!