Die Bergische IHK hat Unternehmerinnen und Unternehmer befragt, wie es in den bergischen Unternehmen um das Thema Resilienz steht. Besonders in der Corona-Zeit zeigt sich, welche Organisationen widerstandsfähiger sind und Krisen besser verarbeiten können. Resilienz entsteht jedoch nicht zufällig, sondern ist Ausdruck funktionierender Strukturen, klarer Verantwortlichkeiten und einer Organisationskultur, die Irritationen nicht verdrängt, sondern in gemeinsame Reflexion überführt. Neben Manuel Bickel vom Wuppertal Institut und Lothar Grünewald nahm auch Holger Schlichting, Geschäftsführer der PRAXISFELD GmbH, Stellung zu den Ergebnissen.
Hier der kurze Videobeitrag auf Youtube:
Schlichting betont, dass Vertrauen in die eigenen organisationalen Abläufe und in die Mitarbeitenden ein zentraler Faktor für Resilienz ist. Resiliente Unternehmen schaffen Räume für Austausch, in denen Unsicherheiten angesprochen und gemeinsam bearbeitet werden können. Dieses Miteinander stärkt die Fähigkeit, komplexe Situationen zu verstehen und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Resilienz wird damit nicht als individuelle Stärke verstanden, sondern als systemische Kompetenz, die aus dem Zusammenspiel von Struktur, Kommunikation und kollektiver Verantwortung entsteht.